Gesetzliche Grundlagen

Qualitätsentwicklung und -sicherung im Schulbereich sind gesetzlich verankert

  • Im Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG), Artikel 14. (5a); BGBl. I Nr. 31/2005 vom 9.6.2005, ist die Verpflichtung der österreichischen Schule verankert, "unter steter Sicherung und Weiterentwicklung bestmöglicher Qualität ein höchstmögliches Bildungsniveau" zu sichern [B-VG, Artikel 14].
  • Das Bildungsdirektionen-Einrichtungsgesetz (BD-EG) behandelt das Thema Qualitätsmanagement in § 5 (Bildungscontrolling) und § 6 (Qualitätmanagement, Schulaufsicht); BGBl. I Nr. 138/2017 vom 15.9.2017 (Inkrafttretensdatum 1.1.2019) [BD-EG, gesamte Rechtsvorschrift].
  • Vor Inkrafttreten des BD-EG enthielt das Bundes-Schulaufsichtsgesetz (BSchAufsG), § 18; BGBl. I Nr. 28/2011 vom 20.5.2011 (Inkrafttretensdatum 1.9.2012, Außerkrafttretensdatum 31.12.2018), Regelungen für das schulische Qualitätsmanagement und die Aufgaben der Schulaufsicht.
  • Im Schulunterrichtsgesetz (SchUG), § 56 (2); BGBl. I Nr. 29/2011 vom 20.5.2011, ist Qualitätsmanagement als Aufgabe der Schulleitung bzw. Schulcluster-Leitung benannt [SchUG, § 56].

Auf europäischer Ebene für die Berufsbildung

  • Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18.6.2009 zur Einrichtung eines europäischen Bezugsrahmens für die Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (EQAVET Reference Framework) [Amtsblatt der Europäischen Union 2009/C 155/01]